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FÜR JEDES WEH WEH, EIN ANDERER TEE đŸ”

Abwarten und Tee trinken. Besser wĂ€re es gesagt: Tee trinken und abwarten, denn fĂŒr fast jedes Wehwehchen oder Problem gibt es einen Tee, der uns helfen kann.
Vielleicht hast du einen Lieblingstee, den du tÀglich trinkst. Bei Gesundheitsproblemen gilt allgemein die Faustregel, den Tee so lange zu trinken, bis sich der Zustand gebessert hat.
Dabei solltest du aber spÀtestens nach 2 Wochen die Sorte wechseln.
Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe sind einige Tees ganz besonders geeignet, um bei bestimmten Leiden fĂŒr Linderung zu sorgen.
Hier eine Liste der bekanntesten Heiltees und ihre Wirkungsweise.
1. Brennnessel
Brennnesseltee gehört zu den bekanntesten Sorten, die man bei einer FrĂŒhjahrskur zur Entschlackung einsetzt. Der Tee hilft gegen FrĂŒhjahrsmĂŒdigkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Durchfall, Magen- und NierenschwĂ€che, Bluthochdruck und ist unterstĂŒtzend bei Diabetes.
Empfohlen wird 2-3 Tassen tÀglich zu trinken.
2. Kamille
Seine Heilkraft kommt aus den kleinen BlĂŒtenköpfen, die viele heilende Eigenschaften haben. Mit Kamillentee kurierst du erfolgreich Übelkeit, Magenkoliken, Asthma, Fieber, Hautprobleme und ErkĂ€ltungen.
Kamille beruhigt die Nerven und hilft so bei Stress und AngstzustÀnden. Daher ist es empfehlenswert, vor dem Schlafengehen ein TÀsschen Kamillentee zu trinken, weil er zu einem erholsamen, ruhigen Schlaf verhilft.
3. Ingwer
Der Ingwertee hat sehr viele heilende Eigenschaften, aber am bekanntesten ist seine antibakterielle und entzĂŒndugshemmende Wirkung. Er ist darĂŒber hinaus noch ein richtiger Muntermacher und wirkt morgens getrunken besser als eine Tasse Kaffee. Wenn du unter Reisekrankheit leidest oder zur Übelkeit neigst, ist Ingwertee ein ganz besonders gutes Mittel dagegen. Ebenfalls wird er die Verdauung ankurbeln, und Magenschmerzen oder BlĂ€hungen lindern.
4. Pfefferminze
Pfefferminze ist ebenfalls sehr beliebt als Tee, besonders bei Menschen, die zu Magenproblemen neigen. Schon ein bis zwei Tassen helfen bei MagenkrĂ€mpfe sowie Menstruationsbeschwerden. Das ist aber noch lange nicht alles, Pfefferminztee sorgt fĂŒr frischen Mundgeruch und festigt dass Zahnfleisch. Einige wenig bekannte Wirkung von Pfefferminztee ist, dass sie noch regelmĂ€ĂŸigem Konsum bei Frauen den ĂŒbermĂ€ĂŸigen Haarwuchs auf Beinen, Armen, im Gesicht und auf anderen Körperteilen vermindert.
Vorsicht ist nur bei Sodbrennen geboten. Wenn du darunter leidest, kann der Tee diese Symptome noch verstÀrken.
5. Lavendel
Lavendeltee beruhigt und entspannt, hilft bei Schlaflosigkeit und ist ImmunschwĂ€che und ErkĂ€ltungen sehr wirksam. Lavendeltee kann auch Menschen, die oft weite Flugreisen unternehmen, bei Jetlag helfen. Eine oder zwei Tassen davon am Zielort werden fĂŒr einen ruhigen Schlaf sorgen.
Wenn dich ein anstrengender Tag erwartet, kannst du dir eine Thermosflasche Lavendeltee vorbereiten. Er hilft dir bei Lampenfieber oder PrĂŒfungsangst. Gib noch eine kleine Prise Zimt dazu und trinke ihn in kleinen Schlucken ĂŒber den ganzen Tag verteilt.
6. Melisse
Die Melisse ist schon seit Jahrhunderten eine bekannte Heilpflanze und durfte in keinem Klostergarten fehlen. Der Tee wird vor allem bei nervösen Störungen getrunken, wie beispielsweise bei nervösen Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Unruhe, Reizbarkeit und vielen anderen nervlich bedingten Problemen und Beschwerden. Est die Melisse erst einmal in einem Garten heimisch geworden, wĂ€chst sie Jahr fĂŒr Jahr fleißig weiter, und bietet uns als gesunder Haustee ihre wertvollen Dienste an.
7. Rosmarin

Rosmarintee ein wunderbarer Muntermacher. Er hellt die Stimmung auf, und beugt zahlreichen Krankheiten vor. wenn du nach einer ĂŒppigen Mahlzeit eine Tasse Rosmarintee trinkst, wirst du kaum unter VöllegefĂŒhl leiden, oder MagenkrĂ€mpfe bekommen. Eine besondere Eigenschaft des Rosmarins ist die Verbesserung der GehirntĂ€tigkeit. Nach einer tĂ€glichen Konsumation von Rosmarintee soll sich, laut Forschungen, das GedĂ€chtnis und Konzentration um sogar 30% steigern.
8. Johanniskraut
Das Johanniskraut blĂŒht mit einer wunderschönen BlĂŒte, die leicht rote Spuren an unseren Fingern hinterlĂ€sst. Diese Pflanze speichert die Energie der sonne und richtig eingesetzt kann sie uns gerade in den dunklen Wintertagen das GemĂŒt aufhellen. Hierzu sammelst du die BlĂŒten im Sommer von Juni bis August und trocknest die BlĂŒten. Diese kannst du im Winter einfach deinen anderen Teemischungen beigeben und so fĂŒr eine bessere Laune sorgen.
9. Waldmeister
Waldmeister hilft zum Beispiel bei Schlaflosigkeit und Unruhe aber kann auch lindernd bei Beschwerden wie BlasenentzĂŒndung, Fieber, Magen-, Nieren-, oder Gallenbeschwerden wirken.
10. Giersch
Der Giersch wird von vielen GÀrtnern verflucht. Er wÀchst und wÀchst, und egal wie oft man ihn entfernt, er kommt garantiert wieder. Aber wenn man den Giersch als Nutzpflanze sieht, kann man sich an ihm erfreuen.
Ein Tee ist nur eine von vielen Gesinen Zubereitungen mit Giersch. Als altbekanntes Heilmittel wird der Tee gegen Rheuma, Arthritis, Hexenschuss und Gicht eingesetzt.
FĂŒr den Tee sammelst du die weißen BlĂŒtenblĂ€tter vom MĂ€rz bis Mai und trocknest diese. Auf eine Tasse gibst du einen TL der BlĂŒtenblĂ€tter und lĂ€sst den Tee ca. 5 min ziehen.
11. Löwenzahn
Löwenzahntee – der Star unter den FrĂŒhjahrskur-Tees. Auf jeder Wiese kannst du die LöwenzahnblĂ€tter sammeln, die nicht nur einen vitaminreichen Salat geben, sondern allgemein der FrĂŒhjahrsmĂŒdigkeit entgegenwirken und bei einer Fastenkur unterstĂŒtzend wirken.
12. Ahorn Tee
Der Ahorn ist besonders als Sirup beliebt, welcher vordergrĂŒndig aus den kanadischen BĂ€umen gewonnen wird. Aber auch die heimischen Ahorn-Sorten können sinnvoll eingesetzt werden, zum Beispiel in einem Salat aus jungen AhornblĂ€ttern.
Aus den BlĂ€ttern des Ahorns, kannst du einen Aufguss zubereiten, der entzĂŒndungshemmend und fiebersenkend wirkt. Wenn du RindenstĂŒckchen trocknest und zerreibst, kannst du mit ihnen einen Tee brĂŒhen, der bei Magen- und Darmbeschwerden hilft.
13. GrĂŒner Tee
Seine Vorteile sind zahllos, hier seien nur einige davon aufgefĂŒhrt.
– verringert das Risiko, an Osteoporose, Herzkrankheiten und Karies zu erkranken
– bekĂ€mpft freie Radikale im Körper
– löst Blutgerinnsel auf und schĂŒtzt somit das Herz
– verbessert die Zirkulation und verringert das Risiko des Gehirnschlags
– durch die im grĂŒnen Tee enthaltenen Flavonoide stĂ€rkt er die Knochen.
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